Im Dresdner Amtsblatt ist die Stelle für den/die Leiter/-in des neu zu schaffenden Klimaschutzbüros im Geschäftsbereich Wirtschaft ausgeschrieben. Das Aufgabengebiet umfasst:
Leitung der Koordinierungsstelle Klimaschutz
Leitung einer ständigen AG Klima aus entscheidungskompetenten Vertretern beteiligter Geschäftsbereiche und die Einbindung externer Partner
konzeptionelle Ausgestaltung und Führung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Klimaschutzes
Umsetzung und Fortschreibung von Stadtratsbeschlüssen aus dem kommunalen CO2-Rahmenprogramm
Fortschreibung der CO2-Reduktionsstrategie der Stadt
Öffentlichkeitsarbeit zum Klimaschutz
verantwortliche Umsetzung der eingegangenen internationalen Verpflichtungen zum Klimaschutz insbesondere im Rahmen der Städtenetzwerke EUROCITIES, ICLEI und Klimabündnis
eigenverantwortliche Organisation der Bürgerberatung zu Förderprogrammen.
anzuweisen, dass bei stadteigenen Neubauten und Sanierungsvorhaben generell die Errichtung von Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen zu prüfen ist. Ein Verzicht darauf erfolgt nur bei bestehenden Ausschlussgründen, wozu auch die Nutzung von Fassaden und Dächern für Begrünung zählen kann.
die solar optimierte Bauleitplanung bei der Ausweisung neuer Baugebiete anzuwenden, um die aktive und passive Solarenergienutzung möglichst effizient zu gestalten.
ein Solardachkataster für die gesamte Landeshauptstadt Dresden aufzubauen und der Öffentlichkeit über das Internet zugänglich zu machen.
die Errichtung von Bürgerbeteiligungsanlagen (Bürgersolaranlagen) auf Dächern öffentlicher Gebäude durch kostenfreie Überlassung zu fördern.
mit geeigneten Partnern eine Solar-Beratungsinitiative zu entwickeln.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag wollen die Errichtung von Solaranlagen auf Dächern entbürokratisieren. Künftig solle in Sachsen, wie in Bayern und BaWü, für alle Solaranlagen auf Gebäuden gleichermaßen keine Baugenehmigung nötig sein, egal ob einspeisende oder nicht einspeisende Photovoltaik-Anlagen installiert werden.
Der Fokus liegt auf der ingenieurwissenschaftlich-technischen Perspektive. Zielgruppe sind daher vor allem die Studierenden der Fakultäten Maschinenwesen, Elektro- und Informationstechnik, Bauingenieurwesen sowie des Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen, die sich für den Bereich der Erneuerbaren Energien interessieren.
Hier: Ziel Nummer zehn. Dieses Ziel stand bis kurz vor knapp in der offiziellen Liste, ist dann aber versehentlich rausgefallen. Halb so schlimm! Wir dokumentieren es:
10. Die Stadt Dresden und ihre Bürger sind Vorreiter für Energieeffizienz und Klimaneutralität in Alltag, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Und weiter:
Dresden als Stadt der erneuerbaren Energien und des effizienten Energieeinsatzes betreibt aktiven Klimaschutz durch Senkung des Energieverbrauches sowie durch verstärkte Nutzung emissionsarmer und erneuerbarer Energieträger.
Am 25. März gab es bei der ersten Veranstaltung des Solarvalleyverbundes im Fraunhofer IKTS interessante Vorträge u.a. von Yoichi Iida, Chief Representative, NEDO und Dr. Bernd Rau, Roth u. Rau AG.
Sowohl die aktuelle Klimaschutzdebatte als auch die Finanzkrise zeigen uns, wie wichtig Investitionen in wirtschaftlich tragbare, zukunftsichernde und nachhaltige Maßnahmen sind.
Die Sächsische Energieagentur SAENA lädt ein zu einer Veranstaltung, die Wege aufzeigen soll, wie Kommunen das Solarpotenzial ihrer Dächer nutzen können, ohne selbst Investitionen zu tätigen.
Mitarbeiter aus kommunalen Bau- bzw. Liegenschaftsämtern, Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte sowie Energieberater, Ingenieurbüros und Planer sind die Zielgruppe.
Es geht um die rechtlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen an die Vertragsgestaltung bei der Überlassung kommunaler Dächer. Anmeldung und das detaillierte Programm unter: www.keds-online.de
6.000 Tonnen CO2-Emissionen kommen durch einen Kirchentag etwa zusammen heißt es auf kirchentag.de und weiter:
Mit rund 22.000 Gemeinden und 57.000 weiteren Einrichtungen sind die evangelischen Kirchen und ihre Diakonischen Werke einer der großen Energieverbraucher in Deutschland.
Deshalb gibt es bis Ende Mai 2010 einen Wettbewerb klimafair 2010. Gesucht werden Ideen für Klimaschutz in kirchliche Gemeinden, Einrichtungen und Werken. Es winken u.a. 5 Dauerkarten für den Kirchentag 2011.
Von Soli fer in Freiberg stammt im Sonnenfleck der Hinweis, dass mann und frau jetzt bei der Westdeutschen Landesbank in ein Aktien-Basketzertifikat investieren kann, in dem Aktien von Solarthermiefirmen gebündelt werden (Open-End Solarthermie Plus-Active-Zertifikate – DE000WLB4UQ2).
Ich fände dergleichen für Fahrradherrsteller sehr cool. Vermutlich ist die Branche zu kleinteilig und seltenst börsennotiert… aber Mikroinvestments in die lokale und regionale Veloindustrie hätten auch ihren Charme!
Gestern Abend kam einmal mehr die Frage auf, ob schon irgendwo jemand Dächer recherchiert und öffentlich dokumentiert, die potentiell geeignet sind solare Energiegewinnung zu ermöglichen – die bisher aber noch ungenutzt blieben. Der Eindruck ist, dass es momentan mehr willige Investoren gibt als “freie” Dachflächen.
Übersichten für bestehende Anlagen gibt es ja auch schon für Dresden, bspw. auf www.buergerkraftwerk.de für Dresden.
Der vermutete Effekt: So finden Dacheigentümer und gewillte Investoren einfacher zusammen, um Sonne zu ernten. Das angestrebte solare Dachkataster der Stadt wird wohl noch ein Weilchen brauchen. Es heißt, die Daten seien für den Dresdner Osten erhoben. Nun würde in der Stadt nach Geld gesucht für die Auswertung der Daten innerhalb der nächsten Monate. Die Datenerhebung für den Dresdner Westen steht wohl noch aus.
Liebe Vermieterinnen und Vermieter, Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer,
bitte kaufen Sie Ökostrom für alle Gemeinschaftsbereiche ihrer Häuser und Gewerbeobjekte – also für Außenbeleuchtung, Wärmepumpen, Treppenhaus- und Kellerlicht und (ganz wichtig! ) für die Klingel- und Gegensprachanlage.
Vom 25. bis 28. Februar 2010 auf dem Dresdner Messegelände die HAUS®-Messe statt:
Der Einsatz von erneuerbaren Energien im Bereich der Gebäude- und Energietechnik ist auch in diesem Jahr ein zentraler Schwerpunkt der 4. Fachausstellung ENERGIE zur HAUS® 2010.