Im Dresdner Amtsblatt ist die Stelle für den/die Leiter/-in des neu zu schaffenden Klimaschutzbüros im Geschäftsbereich Wirtschaft ausgeschrieben. Das Aufgabengebiet umfasst:
Leitung der Koordinierungsstelle Klimaschutz
Leitung einer ständigen AG Klima aus entscheidungskompetenten Vertretern beteiligter Geschäftsbereiche und die Einbindung externer Partner
konzeptionelle Ausgestaltung und Führung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Klimaschutzes
Umsetzung und Fortschreibung von Stadtratsbeschlüssen aus dem kommunalen CO2-Rahmenprogramm
Fortschreibung der CO2-Reduktionsstrategie der Stadt
Öffentlichkeitsarbeit zum Klimaschutz
verantwortliche Umsetzung der eingegangenen internationalen Verpflichtungen zum Klimaschutz insbesondere im Rahmen der Städtenetzwerke EUROCITIES, ICLEI und Klimabündnis
eigenverantwortliche Organisation der Bürgerberatung zu Förderprogrammen.
Der Fokus liegt auf der ingenieurwissenschaftlich-technischen Perspektive. Zielgruppe sind daher vor allem die Studierenden der Fakultäten Maschinenwesen, Elektro- und Informationstechnik, Bauingenieurwesen sowie des Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen, die sich für den Bereich der Erneuerbaren Energien interessieren.
Hier: Ziel Nummer zehn. Dieses Ziel stand bis kurz vor knapp in der offiziellen Liste, ist dann aber versehentlich rausgefallen. Halb so schlimm! Wir dokumentieren es:
10. Die Stadt Dresden und ihre Bürger sind Vorreiter für Energieeffizienz und Klimaneutralität in Alltag, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Und weiter:
Dresden als Stadt der erneuerbaren Energien und des effizienten Energieeinsatzes betreibt aktiven Klimaschutz durch Senkung des Energieverbrauches sowie durch verstärkte Nutzung emissionsarmer und erneuerbarer Energieträger.
Am 25. März gab es bei der ersten Veranstaltung des Solarvalleyverbundes im Fraunhofer IKTS interessante Vorträge u.a. von Yoichi Iida, Chief Representative, NEDO und Dr. Bernd Rau, Roth u. Rau AG.
Die Sächsische Energieagentur SAENA lädt ein zu einer Veranstaltung, die Wege aufzeigen soll, wie Kommunen das Solarpotenzial ihrer Dächer nutzen können, ohne selbst Investitionen zu tätigen.
Mitarbeiter aus kommunalen Bau- bzw. Liegenschaftsämtern, Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte sowie Energieberater, Ingenieurbüros und Planer sind die Zielgruppe.
Es geht um die rechtlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen an die Vertragsgestaltung bei der Überlassung kommunaler Dächer. Anmeldung und das detaillierte Programm unter: www.keds-online.de
6.000 Tonnen CO2-Emissionen kommen durch einen Kirchentag etwa zusammen heißt es auf kirchentag.de und weiter:
Mit rund 22.000 Gemeinden und 57.000 weiteren Einrichtungen sind die evangelischen Kirchen und ihre Diakonischen Werke einer der großen Energieverbraucher in Deutschland.
Deshalb gibt es bis Ende Mai 2010 einen Wettbewerb klimafair 2010. Gesucht werden Ideen für Klimaschutz in kirchliche Gemeinden, Einrichtungen und Werken. Es winken u.a. 5 Dauerkarten für den Kirchentag 2011.
Liebe Vermieterinnen und Vermieter, Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer,
bitte kaufen Sie Ökostrom für alle Gemeinschaftsbereiche ihrer Häuser und Gewerbeobjekte – also für Außenbeleuchtung, Wärmepumpen, Treppenhaus- und Kellerlicht und (ganz wichtig! ) für die Klingel- und Gegensprachanlage.
Die Faustregel für die Freunde des Ökosex Klimaclubs ist ja folgende: Bis Ende 2010 wollen wir unsere CO2-Emissionen im Bereich Sprit, Wärme und Strom um 50 Prozent senken und den Ausstoß von Klimaschutzwitzen um 50 Prozent erhöhen.
Welche Dresdnerinnen und Dresdner erklären hier und heute öffentlich ihren Beitritt?
Die sieben Dresdner Wohnungsbaugenossenschaften verfügen insgesamt über rund 66.000 Wohnungen.
Welche Klimaschutzaktivitäten sind dort erkennbar?
Eine erste oberflächliche Recherche auf den Webseiten der Genossenschaften zeigt: Die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz spielen in der jeweiligen Unternehmenskommunikation öffentlich (fast) keine Rolle.
Wie groß ist der Anteil des regenerativ erzeugten Stroms im Strommix, der von den Mietern gemeinsam genutzen Anlagen und Bereiche? Beziehen Sie dafür bereits 100% Strom aus erneuerbaren Quellen? Wenn nein, wie und wann wäre das möglich?
Welche Möglichkeiten bestehen bereits oder sollen in Zukunft bestehen, auf ihren Dächern mit Gemeinschaftsanlagen Energie zu erzeugen? Bürgerkraftwerke haben eine positive Austrahlung, fördern die Identifikation der Mieter mit dem Stadtteil und halten Kaufkraft vor Ort.
Könnte dieser Kauf mittel- und langfristig helfen, das Ziel “Dresden wird klimaneutral” auf Seiten der regionalen Strom-, Wärme- und Kälteversorgung zu erreichen? Wenn ja, wie?
Die legendäre Designschmiede IDEO bietet auf http://livingclimatechange.com gute Impulse und Fragen, wie diese: “Wie wird der Klimawandel unser Leben verändern?”.
Die Stadt wurde, nach Angaben der ZEIT, 2007 von einem Tornado zerstört und erfindet sich nun (bald) energieautarkt neu. Motto: Der Wind nahm es – und kann es uns auch zurückgeben.
Aber in dem ZEIT-Arikel über Klimaschutzbemühungen von Städten steht noch mehr: Ein Link zu einer Studie der IEA mit dem Titel “Cities, Towns and Renewable Energy — Yes In My Front Yard”, in der weltweit Beispiele städtischer Klimaschutzstrategien zusammengetragen wurden.
Transition Towns sind Orte, die sich auf den Weg machen herauszufinden, wie sie sich verändern müssen, um in Zukunft ohne fossile Energie zu leben. Die Bewegung startete graswurzelig vor drei Jahren in Großbritannien.
Das Ziel, den globalen Temperaturanstieg durch Strategien gegen den Klimawandel auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, ist laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI in Europa technisch und wirtschaftlich umsetzbar. Die Treibhausgas-Emissionen können in Europa bis 2050 um 80 Prozent reduziert werden. Diese Ergebnisse liefert die ADAM-Europa-Studie, die das Fraunhofer ISI im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt hat.