Die Stadt Kopenhagen hält offenbar an ihrem ambitionierten Ziel fest, bis 2025 klimaneutral zu werden, berichtet der ZEIT-Blog Grüne Geschäfte.
Ist 2050 als Ziel für Dresden doch viel zu weit gedacht? Unambitioniert? Langweilig?
Die Stadt Kopenhagen hält offenbar an ihrem ambitionierten Ziel fest, bis 2025 klimaneutral zu werden, berichtet der ZEIT-Blog Grüne Geschäfte.
Ist 2050 als Ziel für Dresden doch viel zu weit gedacht? Unambitioniert? Langweilig?
Die grüne Stadtratsfraktion hat den Antrag eingebracht “Solarstadt Dresden – Innovations- und Investitionsförderung für Wirtschaft und Klimaschutz” (PDF).
Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt,
Mal gucken, was draus wird….
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag wollen die Errichtung von Solaranlagen auf Dächern entbürokratisieren. Künftig solle in Sachsen, wie in Bayern und BaWü, für alle Solaranlagen auf Gebäuden gleichermaßen keine Baugenehmigung nötig sein, egal ob einspeisende oder nicht einspeisende Photovoltaik-Anlagen installiert werden.
Der Gesetzentwurf steht im Internet zur Diskussion.
Der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften lädt ein zur Energiefachtagung am 21./22. April 2010 im Congress Center Dresden. Dort heißt es:
Sowohl die aktuelle Klimaschutzdebatte als auch die Finanzkrise zeigen uns, wie wichtig Investitionen in wirtschaftlich tragbare, zukunftsichernde und nachhaltige Maßnahmen sind.
Die Sächsische Energieagentur SAENA lädt ein zu einer Veranstaltung, die Wege aufzeigen soll, wie Kommunen das Solarpotenzial ihrer Dächer nutzen können, ohne selbst Investitionen zu tätigen.
Mitarbeiter aus kommunalen Bau- bzw. Liegenschaftsämtern, Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte sowie Energieberater, Ingenieurbüros und Planer sind die Zielgruppe.
Es geht um die rechtlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen an die Vertragsgestaltung bei der Überlassung kommunaler Dächer. Anmeldung und das detaillierte Programm unter: www.keds-online.de
Die SPD Fraktion im Stadtrat Dresden hat bereits 2009 einen Antrag für ein “500-Solardächer-Programm” eingebracht. Heute wurde er wohl behandelt im Stadtrat…!?
Gestern Abend kam einmal mehr die Frage auf, ob schon irgendwo jemand Dächer recherchiert und öffentlich dokumentiert, die potentiell geeignet sind solare Energiegewinnung zu ermöglichen – die bisher aber noch ungenutzt blieben. Der Eindruck ist, dass es momentan mehr willige Investoren gibt als “freie” Dachflächen.
Übersichten für bestehende Anlagen gibt es ja auch schon für Dresden, bspw. auf www.buergerkraftwerk.de für Dresden.
Der vermutete Effekt: So finden Dacheigentümer und gewillte Investoren einfacher zusammen, um Sonne zu ernten. Das angestrebte solare Dachkataster der Stadt wird wohl noch ein Weilchen brauchen. Es heißt, die Daten seien für den Dresdner Osten erhoben. Nun würde in der Stadt nach Geld gesucht für die Auswertung der Daten innerhalb der nächsten Monate. Die Datenerhebung für den Dresdner Westen steht wohl noch aus.
Mehr in diese Richtung will nun http://twitter.com/UniSolarDresden versuchen. Wir dürfen gespannt sein!
Liebe Vermieterinnen und Vermieter, Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer,
bitte kaufen Sie Ökostrom für alle Gemeinschaftsbereiche ihrer Häuser und Gewerbeobjekte – also für Außenbeleuchtung, Wärmepumpen, Treppenhaus- und Kellerlicht und (ganz wichtig!
) für die Klingel- und Gegensprachanlage.
Liebe Mieterinnen und Mieter,
bitte fragen Sie Ihre/n Vermieterin und Vermieter, Immobilienbesitzerin oder Immobilienbesitzer nach Ökostrom für alle Gemeinschaftsbereiche im Haus.
Freundliche Grüße!
Vom 25. bis 28. Februar 2010 auf dem Dresdner Messegelände die HAUS®-Messe statt:
Der Einsatz von erneuerbaren Energien im Bereich der Gebäude- und Energietechnik ist auch in diesem Jahr ein zentraler Schwerpunkt der 4. Fachausstellung ENERGIE zur HAUS® 2010.
Die 14. Internationale Passivhaustagung findet am 28. und 29. Mai 2010 mit Fachausstellung im Congress Center Dresden statt.
Die gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaften haben in Dresden kraft Größe einen wesentlichen Einfluss auf Stadtentwicklung und Energieverbrauch:
Die sieben Dresdner Wohnungsbaugenossenschaften verfügen insgesamt über rund 66.000 Wohnungen.
Welche Klimaschutzaktivitäten sind dort erkennbar?
Eine erste oberflächliche Recherche auf den Webseiten der Genossenschaften zeigt: Die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz spielen in der jeweiligen Unternehmenskommunikation öffentlich (fast) keine Rolle.
Einzig die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt (WGJ) berichtet über den Umbau des neuerworbenen Hauses auf dem Grundstück Dürerstraße 102a zum Niedrigenergiehaus.
Was habe ich übersehen?
[Nachtrag]
Fragen an Wohnungsgenossenschaften/ Vermieter:
Der Neustädter Hafen in Dresden ist mit seinem Hinterland seit einiger Zeit im Gespräch als zukünftiger “Raum für Kreativwirtschaft und neue Kultur” - z.B. auf der Immobilienmesse EXPO REAL in München.
Auf die eine oder andere Weise soll bzw. wird dort in den kommenden Jahren ein (alter) Stadtteil neu entstehen. Es bestehen also große Chancen im lokalen Maßstab klimaneutrale Stadt(teil)strukturen zu ermöglichen und aktiv zu fördern.
Was gehört dazu?