Die Stadt Kopenhagen hält offenbar an ihrem ambitionierten Ziel fest, bis 2025 klimaneutral zu werden, berichtet der ZEIT-Blog Grüne Geschäfte.
Ist 2050 als Ziel für Dresden doch viel zu weit gedacht? Unambitioniert? Langweilig?
Die Stadt Kopenhagen hält offenbar an ihrem ambitionierten Ziel fest, bis 2025 klimaneutral zu werden, berichtet der ZEIT-Blog Grüne Geschäfte.
Ist 2050 als Ziel für Dresden doch viel zu weit gedacht? Unambitioniert? Langweilig?
2050 ist inzwischen auch medial kommunikativ Wegmarke für eine CO2-arme Gesellschaften.
Eine neue Studie Roadmap 2050 beschreibt dies einmal mehr für Europa: www.roadmap2050.eu
Liebe Vermieterinnen und Vermieter, Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer,
bitte kaufen Sie Ökostrom für alle Gemeinschaftsbereiche ihrer Häuser und Gewerbeobjekte – also für Außenbeleuchtung, Wärmepumpen, Treppenhaus- und Kellerlicht und (ganz wichtig!
) für die Klingel- und Gegensprachanlage.
Liebe Mieterinnen und Mieter,
bitte fragen Sie Ihre/n Vermieterin und Vermieter, Immobilienbesitzerin oder Immobilienbesitzer nach Ökostrom für alle Gemeinschaftsbereiche im Haus.
Freundliche Grüße!
Die gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaften haben in Dresden kraft Größe einen wesentlichen Einfluss auf Stadtentwicklung und Energieverbrauch:
Die sieben Dresdner Wohnungsbaugenossenschaften verfügen insgesamt über rund 66.000 Wohnungen.
Welche Klimaschutzaktivitäten sind dort erkennbar?
Eine erste oberflächliche Recherche auf den Webseiten der Genossenschaften zeigt: Die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz spielen in der jeweiligen Unternehmenskommunikation öffentlich (fast) keine Rolle.
Einzig die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt (WGJ) berichtet über den Umbau des neuerworbenen Hauses auf dem Grundstück Dürerstraße 102a zum Niedrigenergiehaus.
Was habe ich übersehen?
[Nachtrag]
Fragen an Wohnungsgenossenschaften/ Vermieter:
Die Kampagne 350.org mobilisiert Menschen in aller Welt, am 24. Oktober 2009 Aktionen unter dem Motto “350 ppm CO2 sind genug” zu starten.
Wir werden auf dresden.klimastrategie.de ohne Hektik ab jetzt 350 Ideen und Gründe sammeln, die helfen Dresden bis 2050 CO2-neutral zu machen.
Sammeln Sie mit!
Das Wuppertal Institut wurde vom Klima- und Umweltbündnis Stuttgart damit beauftragt, die Klimaschutzpolitik der Stadt Stuttgart zu bewerten. Dort wird u.a. festgestellt:
Gerade in Kommunen, als ganz maßgebliche Orte der Umsetzung, muss in ganz anderen Dimensionen als während der letzten Jahren gedacht werden, will man adäquate Beiträge zur Minderung der globalen Treibhausgasemissionen um mindestens 50 Prozent (in Industrieländern um 80 bis 95 Prozent) bis zur Mitte des Jahrhunderts leisten. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, sich auch in Städten wie Stuttgart Langfristziele (Zielmarken 2030, 2050) zu setzen und eine kurz- bis mittelfristige Klimaschutzpolitik darauf auszurichten.
Was bedeutet das für Dresden? CO2-frei bis 2050? Wenn ja, wie?