Mit ‘Dresden’ getaggte Artikel

Dresden sucht: Leiterin/Leiter Klimaschutzbüro

Dienstag, 29. Juni 2010

Im Dresdner Amtsblatt ist die Stelle für den/die Leiter/-in des neu zu schaffenden Klimaschutzbüros im Geschäftsbereich Wirtschaft ausgeschrieben. Das Aufgabengebiet umfasst:

  • Leitung der Koordinierungsstelle Klimaschutz
  • Leitung einer ständigen AG Klima aus entscheidungskompetenten Vertretern beteiligter Geschäftsbereiche und die Einbindung externer Partner
  • konzeptionelle Ausgestaltung und Führung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Klimaschutzes
  • Umsetzung und Fortschreibung von Stadtratsbeschlüssen aus dem kommunalen CO2-Rahmenprogramm
  • Fortschreibung der CO2-Reduktionsstrategie der Stadt
  • Öffentlichkeitsarbeit zum Klimaschutz
  • verantwortliche Umsetzung der eingegangenen internationalen Verpflichtungen zum Klimaschutz insbesondere im Rahmen der Städtenetzwerke EUROCITIES, ICLEI und Klimabündnis
  • eigenverantwortliche Organisation der Bürgerberatung zu Förderprogrammen.

Bewerbungsfrist: 16. Juli 2010

Beschlussvorschlag: Solarstadt Dresden – Innovations- und Investitionsförderung für Wirtschaft und Klimaschutz

Donnerstag, 27. Mai 2010

Die grüne Stadtratsfraktion hat den Antrag eingebracht “Solarstadt Dresden – Innovations- und Investitionsförderung für Wirtschaft und Klimaschutz” (PDF).

Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt,

  1. anzuweisen, dass bei stadteigenen Neubauten und Sanierungsvorhaben generell die Errichtung von Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen zu prüfen ist. Ein Verzicht darauf erfolgt nur bei bestehenden Ausschlussgründen, wozu auch die Nutzung von Fassaden und Dächern für Begrünung zählen kann.
  2. die solar optimierte Bauleitplanung bei der Ausweisung neuer Baugebiete anzuwenden, um die aktive und passive Solarenergienutzung möglichst effizient zu gestalten.
  3. ein Solardachkataster für die gesamte Landeshauptstadt Dresden aufzubauen und der Öffentlichkeit über das Internet zugänglich zu machen.
  4. die Errichtung von Bürgerbeteiligungsanlagen (Bürgersolaranlagen) auf Dächern öffentlicher Gebäude durch kostenfreie Überlassung zu fördern.
  5. mit geeigneten Partnern eine Solar-Beratungsinitiative zu entwickeln.

Mal gucken, was draus wird….

Wer kennt neue Dächer für solare Energiegewinnung?

Sonntag, 21. Februar 2010

Gestern Abend kam einmal mehr die Frage auf, ob schon irgendwo jemand Dächer recherchiert und öffentlich dokumentiert, die potentiell geeignet sind solare Energiegewinnung zu ermöglichen – die bisher aber noch ungenutzt blieben. Der Eindruck ist, dass es momentan mehr willige Investoren gibt als “freie” Dachflächen.

Übersichten für bestehende Anlagen gibt es ja auch schon für Dresden, bspw. auf www.buergerkraftwerk.de für Dresden.

Der vermutete Effekt: So finden Dacheigentümer und gewillte Investoren einfacher zusammen, um Sonne zu ernten. Das angestrebte solare Dachkataster der Stadt wird wohl noch ein Weilchen brauchen. Es heißt, die Daten seien für den Dresdner Osten erhoben. Nun würde in der Stadt nach Geld gesucht für die Auswertung der Daten innerhalb der nächsten Monate. Die Datenerhebung für den Dresdner Westen steht wohl noch aus.

Mehr in diese Richtung will nun http://twitter.com/UniSolarDresden versuchen. Wir dürfen gespannt sein!

14. Internationale Passivhaustagung

Sonntag, 07. Februar 2010

Die 14. Internationale Passivhaustagung findet am 28. und 29. Mai 2010 mit Fachausstellung im Congress Center Dresden statt.

Klimaclub: eigene CO2-Emissionen bis Ende 2010 halbieren

Montag, 25. Januar 2010

Ökosex, die Königin des humorigen Klimagedöns, proklammierte kürzlich erneut:

Die Faustregel für die Freunde des Ökosex Klimaclubs ist ja folgende: Bis Ende 2010 wollen wir unsere CO2-Emissionen im Bereich Sprit, Wärme und Strom um 50 Prozent senken und den Ausstoß von Klimaschutzwitzen um 50 Prozent erhöhen.

Welche Dresdnerinnen und Dresdner erklären hier und heute öffentlich ihren Beitritt?

Hilft der DREWAG- und ENSO-Kauf auf dem Weg zur Klimaneutralität?

Samstag, 16. Januar 2010

Dresden verhandelt über den Kauf von weiteren Anteilen der DREWAG (Stadtwerke) und der Enso Energie Sachsen Ost AG.

Könnte dieser Kauf mittel- und langfristig helfen, das Ziel “Dresden wird klimaneutral” auf Seiten der regionalen Strom-, Wärme- und Kälteversorgung zu erreichen? Wenn ja, wie?

Ohne kommst du da nicht rein!

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Umweltzonen werden nun in vielen Städten eingeführt.

Für alle Fahrzeuge müssen dann Umweltplaketten beantragt werden.

Wir fahren mit Nr. 5.

[via Büro für erforderliche Maßnahmen]

Der Motorisierungsgrad: “In Dresden immer weniger Autos”

Montag, 14. Dezember 2009

Die Sächsische Zeitung meldete in den vergangenen Tagen mehrfach:

In Dresden fahren immer weniger Autos. So sank der Anteil der Autos am Verkehr im Jahr 2008 im Vergleich zu 2003 um zwei Prozentpunkte auf 41 Prozent. Damit setzt sich der zur Jahrtausendwende eingeschlagene Trend fort. Von 1000 Dresdnern haben auch nur noch 443 ein Auto, Tendenz ebenfalls fallend.

Dafür sei der Anteil derer, die ein Fahrrad nutzen, auf 750 je 1000 Bewohner gestiegen.

Infoheft: Klimaschutz und Stadtentwicklung

Montag, 30. November 2009

Der sächsische DAKS e.V. hat 2008 ein Infoheft -

Klimaschutz und Stadtentwicklung – Maßnahmen und Strategien kommunaler Stadtentwicklungspolitik

- herausgegeben, das zum Herunterladen als PDF bereit steht und beim Verein bestellt werden kann.

Wir sind Klima! Kongress in Dresden

Samstag, 14. November 2009

wirsindklima2009Die Landtagsfraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN lädt ein zum 3. Klimakongress am 5. Dezember 2009 ins Dresdner Theater Wechselbad.

Auf der Webseite gibt es auch die Grüne Ausbaustudie 2020 – Perspektiven für Erneuerbare Energien in Sachsen zum Runterladen als PDF.

Kommentar zu diesem Film: Falsch. Falsch. Falsch. ist keine motivierende Botschaft für eine Einladung…

“Vom Ziel her denken” – Dresden 2050

Sonntag, 18. Oktober 2009

Die Studie “Modell Deutschland – Klimaschutz bis 2050″ des WWF hat den Anspruch ein “konkreter, durchgerechneter Politikentwurf” zu sein. Insofern sollten wir darin auch viele Ideen für lokale Maßnahmen finden. Dort heißt es einleitend:

Der Klimawandel zwingt uns zu einschneidenden Taten: Um die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssen Industrienationen wie Deutschland ihren Ausstoß an Treibhausgasen  bis zum Jahr 2050 auf fast null senken. Angesichts dieser Herausforderung ließe sich leicht verzweifeln.

Doch was heute noch unwahrscheinlich klingt, ist tatsächlich machbar: In der Studie „Modell Deutschland – Klimaschutz bis 2050. Vom Ziel her denken“ zeigt der WWF technisch mögliche und wirtschaftlich bezahlbare Wege in eine CO2-arme Zukunft. Entdecken Sie, in welchem Deutschland Sie in 40 Jahren leben könnten!

Also: Lesen! Die Langfassung hat einige hundert Seiten… Es gibt auch eine Zusammenfassung (pdf)!

[Nachtrag] DIE ZEIT: Reich und sauber, Was Deutschland tun muss, um Wohlstand und Klimaschutz miteinander zu kombinieren. Von Fritz Vorholz